Bei versuchten Anschlägen auf das Stromnetz in den sächsischen Landkreisen Bautzen und Görlitz sind insgesamt zwölf selbstgebaute Sprengvorrichtungen entdeckt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden teilte mit, dass die Behörden einen Zusammenhang mit ähnlichen Funden in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen prüfen.
Im Zusammenhang mit der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei per Foto nach einem Tatverdächtigen. Dabei handelt es sich um einen 48-Jährigen aus Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen.
Die Ermittler erhoffen sich Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes. Zudem werden Angaben geprüft, die über ein Online-Portal bei der Polizei eingegangen sind.
Nach Angaben der sächsischen Behörden dauern die Prüfungen zu möglichen Verbindungen zwischen den Fällen an. Weitere Einzelheiten zu den gefundenen Sprengvorrichtungen oder zu den Hintergründen der Taten wurden in dem vorliegenden Bericht nicht genannt.
Die Nachricht wurde am 6. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt.