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September 6, 2026
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Heinz-Erhardt-Nachlass wird dauerhaft an das Haus der Geschichte übergeben

Der Nachlass des Komikers Heinz Erhardt kommt als Dauerleihgabe in das Haus der Geschichte in Bonn. Zu den Beständen gehören unter anderem Briefe, Fotos und die Schreibmaschine des Humoristen.

Im Mittelpunkt stehen 19 Tagebücher, die Erhardt seit den 1940er-Jahren geführt hatte. Die Unterlagen sollen in Bonn in den kommenden Monaten gelesen, vermessen, fotografiert, digitalisiert und katalogisiert werden.

Eine öffentliche Präsentation der Objekte ist nach einem Bericht des „Spiegel“ möglicherweise für 2029 vorgesehen. Das wäre 50 Jahre nach Erhardts Tod. Eine endgültige Zusage für diesen Termin enthält die vorliegende Information jedoch nicht.

Bislang wurde der Nachlass in einem Keller eines Hauses in Hamburg aufbewahrt, in dem eine Tochter Erhardts lebt. Die Überführung nach Bonn wurde möglich, nachdem die Erben einen jahrelangen Streit beigelegt hatten.

Sammlungsdirektor Manfred Wichmann sagte dem „Spiegel“, Erhardt stehe „wie wenige andere Humoristen für einen übergreifenden Zeitraum in der deutschen Geschichte“. Der Humor in seinen Filmen beruhe auf einer genauen Beobachtung der damaligen Sittenbilder. Dadurch könne der Nachlass helfen, die damalige Zeit besser zu verstehen.

Heinz Erhardt wurde 1909 in Riga im damaligen Lettland geboren und starb 1979 in Hamburg. Er war als Komiker, Musiker, Komponist, Schauspieler und Dichter tätig. Die Nachricht wurde am 6. September 2026 im Programm Deutschlandfunk ausgestrahlt.

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