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September 5, 2026
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Deutsche Basketballerinnen feiern klaren WM-Sieg gegen Japan

Deutschlands Basketballerinnen haben bei der Heim-WM ihren ersten Sieg gefeiert. Einen Tag nach der Auftaktniederlage gegen Spanien setzte sich die Mannschaft mit 74:58 gegen Japan durch.

In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle in Berlin erwischte das Team den deutlich besseren Start. Nach zehn Minuten führte Deutschland bereits mit 28:11. Die Gastgeberinnen nutzten dabei ihren körperlichen Größenvorteil konsequent aus, während Japan zunächst vor allem aus der Distanz abschloss.

Die Japanerinnen hatten am Freitag gegen Mali noch 20 Dreipunktewürfe getroffen. Gegen Deutschland lief es aus der Entfernung jedoch nicht. Im gesamten Spiel gelangen Japan nur drei Treffer bei 27 Versuchen.

Im zweiten Viertel verlor Deutschland etwas den Rhythmus. Einige Unkonzentriertheiten ließen den Vorsprung schrumpfen, zur Halbzeit stand es 34:29. Leonie Fiebich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Punkt erzielt.

Zu Beginn des dritten Abschnitts kam es zu einem Schreckmoment. Nyara Sabally stieß nach einem Foul beim Korbleger mit Luisa Geiselsöder zusammen und ging zu Boden. Sabally hielt sich das Gesicht, stand aber wieder auf und verwandelte anschließend beide Freiwürfe.

Danach setzte sich Deutschland erneut ab. Vor den Augen von Männer-Bundestrainer Alex Mumbru baute die Mannschaft ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Fiebich erzielte kurz vor dem Ende des Spiels ihre ersten beiden Punkte von der Freiwurflinie. Nach 30 Minuten lag Deutschland mit 58:39 vorn.

Im Schlussviertel brachte das Team den Erfolg sicher über die Zeit. Frieda Bühner war mit 19 Punkten Deutschlands beste Werferin. Für Japan erzielte Kokoro Tanaka 15 Punkte.

Bundestrainer Olaf Lange hatte gegen Japan mit Emma Eichmeyer, Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder, Britta Daub und Nyara Sabally begonnen. Sabally war nach einer Wadenverletzung weiterhin angeschlagen. Aufbauspielerin Alexis Peterson fehlte wegen eines Infekts.

Die ausverkaufte Halle mit 8367 Zuschauerplätzen sorgte für eine besondere Atmosphäre. Der Bericht beschreibt die Unterstützung von den Rängen als „Heimvorteil Deutschland“.

In der deutschen Gruppe A unterlag Spanien im weiteren Spiel überraschend Mali mit 73:82. Deutschlands nächster Gegner ist am Montag Mali. Die Partie beginnt um 17.50 Uhr.

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