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Thomas Manns Rückkehr nach Deutschland 1949 zwischen Verehrung und Ablehnung

Thomas Mann kehrte 1949 nach Deutschland zurück. Der Film „Vaterland“ schildert die Reise des Schriftstellers in eine Heimat, in der er zugleich gefeiert und verachtet wurde.

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sich der Nobelpreisträger diesem Besuch aussetzte. Der Literaturhistoriker Tilmann Lahme erläutert, weshalb Thomas Mann nach Deutschland reiste und wie er die Begegnungen dort erlebt haben könnte.

Ein zentraler Satz lautet: „Wie viel Blut wohl an all’ den Händen klebt, die ich heute habe drücken müssen, wie viel?“ Er verweist auf die ambivalente Situation, in der sich Mann bei seiner Rückkehr wiederfand.

Thomas Mann und seine Ehefrau Katja waren im Sommer 1949 auch in der Frankfurter Paulskirche. Die Rückkehr wird im Zusammenhang mit dem Film als „gespenstisches Abenteuer“ beschrieben.

Der Beitrag gehört zu einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns Deutschlandbesuch im Jahr 1949 und mit der Frage, wie der Schriftsteller in seiner früheren Heimat aufgenommen wurde.

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