Fünf Tage nach dem Fährunglück vor Nordzypern ist die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer auf zwölf gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurden die sterblichen Überreste von zwei weiteren Menschen geborgen.
16 Menschen werden weiterhin vermisst. Das Wrack der Fähre wird derzeit von spezialisierten Tauchern und Marinedrohnen untersucht. Es liegt in einer Tiefe von 514 Metern.
Die Fähre war mit 267 Menschen an Bord unterwegs in Richtung Türkei. Sie kenterte und sank kurz nachdem sie den nordzyprischen Hafen Kyrenia verlassen hatte. Zur Ursache des Unglücks liegen bislang keine Angaben vor.
Der Kapitän und acht weitere Verdächtige wurden am Montag wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft genommen. Ihnen werden unter anderem Fehler beim Manövrieren der Fähre vorgeworfen.
Die Angaben zu den Todesopfern, den Vermissten und den laufenden Untersuchungen beruhen auf Behördenangaben.