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Johannes Fischbach spricht über Stürze, Verletzungen und seine Zukunft im Downhill

Johannes „Fischi“ Fischbach zählt zu den bekanntesten deutschen Fahrern im Urban Downhill. Vor dem Rennen Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart sprach der 38-Jährige mit BILD über die Strecke, einen schweren Sprung von einer Skisprungschanze und zahlreiche Verletzungen in seiner Karriere.

Fischbach erwartet in Stuttgart ein kurzes und schnelles Rennen. Deshalb werde es nach seiner Einschätzung besonders auf Sprintkraft ankommen. Die Abstände könnten sehr knapp ausfallen und sich am Ende im Bereich von Zehnteln oder Hundertsteln bewegen. Den genauen Streckenverlauf kannte der Profi vor dem Trackwalk noch nicht. Bei einem früheren Termin hatte er lediglich die ersten 150 bis 200 Meter gesehen.

Dass das Urban-Downhill-Rennen erstmals in Deutschland stattfindet, freut Fischbach besonders. Er habe nicht damit gerechnet, dass eine solche Veranstaltung nach Deutschland kommen würde. Vor heimischem Publikum zu fahren, sei für ihn etwas Besonderes.

Im Gespräch berichtete der aus Rehau in Bayern stammende Fahrer außerdem von einem Sprung auf einer großen Skischanze in Klingenthal. Bei dem Versuch, einen Weltrekord aufzustellen, stürzte Fischbach nach der Landung kopfüber. Einen Knochenbruch erlitt er dabei nach eigenen Angaben nicht. Dennoch sei sein Körper stark geprellt gewesen, und er habe sich zwei Wochen lang kaum bewegen können.

Verletzungen gehören für Fischbach zum Profisport. In seiner rund 20-jährigen Karriere zog er sich nach eigenen Angaben unter anderem drei oder vier Schlüsselbeinbrüche, gerissene Schulterbänder sowie Brüche am Handgelenk, an Fingern, einem Halswirbel und am Schulterblatt zu. Zudem erlitt er einen Trümmerbruch am Sprunggelenk. „Ich bin eigentlich gut davon gekommen“, sagte Fischbach im BILD-Interview.

Wie lange er noch professionell fahren will, ließ der 38-Jährige offen. Gemeinsam mit Tomáš Slavík gehöre er beim Cerro Abajo zu den ältesten Fahrern im vorderen Feld. Beide hätten weiterhin Spaß und kämpften um Siege. Slavík traue sich selbst noch einige Jahre zu, berichtete Fischbach.

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