Heute: September 8, 2026

Hybride Bedrohungen erreichen deutsche Unternehmen – viele sind kaum vorbereitet

Sprengstoff-Alarm am Flughafen, Brandsätze vor Rüstungsunternehmen und tägliche Cyberangriffe: Hybride Bedrohungen sind laut dem vorliegenden Bericht in deutschen Betrieben angekommen. Auf mögliche Angriffe vorbereitet sind demnach jedoch die wenigsten Unternehmen.

Ein Fall betrifft eine Mitarbeiterin eines Sicherheitsunternehmens, das KI-Datensysteme für die Rüstungsindustrie und kritische Infrastruktur entwickelt. Keine zwei Wochen nach ihrer Einstellung erhielt die Frau einen Anruf von einem Mann mit russischem Akzent.

Der Anrufer sprach sie mit ihrem früheren Geburtsnamen an. Diesen hatte die Mitarbeiterin nach eigenen Angaben seit etwa 20 Jahren nicht mehr verwendet. Dadurch stellte sich für sie die Frage, woher der Anrufer diese Information kannte.

Der Bericht beschreibt die Entwicklung als Teil eines hybriden Krieges, der inzwischen auch deutsche Unternehmen betrifft. Genannt werden dabei unterschiedliche Formen möglicher Angriffe, von Cyberattacken bis hin zu Vorfällen im Umfeld von Flughäfen und Rüstungsfirmen.

Wie sich Unternehmen auf größere Krisen und einen möglichen Verteidigungsfall vorbereiten, wird auch mit Blick auf Branchen wie Lebensmittel, Transport und Energie thematisiert. In solchen Situationen soll der Betrieb zentraler Bereiche weiter funktionieren. Als Beispiele für Unternehmen, die sich auf Krisen vorbereiten, werden Lidl, Audi, EnBW und große Lastwagenhersteller genannt.

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