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TÜV-Vergleich: Golf 7 überzeugt, Golf 8 zeigt Schwächen an den Bremsen

Der VW Golf bleibt über mehrere Generationen hinweg ein zuverlässiger Alltagswagen. Ein TÜV-Vergleich von Golf 6, Golf 7 und Golf 8 zeigt jedoch Unterschiede: Während sich die älteren Baureihen bei der Hauptuntersuchung überwiegend solide präsentieren, fällt der Golf 8 vor allem wegen Problemen an den Bremsen auf.

Der Golf 8 wird seit 2019 gebaut und ist mit Motoren von 90 bis 333 PS erhältlich. Zur Auswahl stehen Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride. Außerdem gibt es sportliche Varianten wie GTI, GTD, GTE und R. Der Kombi wird auch als Alltrack angeboten.

Bei Fahrverhalten, Komfort und Platzangebot kann die aktuelle Generation überzeugen. Kritik gab es zunächst vor allem für die stark digitalisierte Bedienung. Touchflächen und Sprachsteuerung galten im Vergleich zum Vorgänger als weniger ausgereift. Auch Probleme mit Elektronik und Infotainment beschäftigten die Besitzer trotz mehrerer Software-Updates.

Mit dem Facelift von 2024 wurden diese Schwächen teilweise behoben. Das Zentraldisplay arbeitet schneller, die Sprachbedienung wurde verbessert. Zudem wurden die kritisierten Touchflächen am Lenkrad wieder durch klassische Tasten ersetzt. Für den Golf 8 gab es außerdem mehrere Rückrufe, unter anderem wegen Bremsen, Sicherheitsgurten, Plug-in-Hybriden und Befestigungen.

Der Golf 7, der von 2012 bis 2021 gebaut wurde, schneidet im TÜV-Vergleich besser ab. Er ist für seine Alltagstauglichkeit, seine Zuverlässigkeit und das großzügige Platzangebot bekannt. Bequeme Sitze, ein sicheres Fahrverhalten und hoher Fahrkomfort zählen zu seinen Stärken. In den Altersrankings landet der Golf 7 jeweils in den Top 20.

Als bekannte Schwachstellen des Golf 7 gelten teilweise ruppig arbeitende DSG-Getriebe sowie undichte Bauteile an AGR-, Ladeluft- und Wasserkühlern. Auch Panoramadächer können betroffen sein. Zusätzlich wurden einzelne Motorschäden sowie Rückrufe wegen Problemen an Kraftstoffleitungen, Beleuchtung, Airbags und Gurtstraffern genannt.

Der Golf 6 und der Jetta wurden von 2008 bis 2012 angeboten. Die Baureihe bietet eine bessere Verarbeitung und mehr Komfort als der Golf 5. Grundsätzlich gilt sie als zuverlässig, allerdings sind Steuerkettenprobleme bei 1.2- und 1.4-TSI-Motoren bekannt. Beim 1.8 TSI kann zudem ein hoher Ölverbrauch auftreten. Rost an den Kotflügeln sowie einzelne Mängel an Elektrik, Bremsen und Dieselmotoren gehören ebenfalls zu den genannten Problemen.

Im höheren Alter zeigen sich beim Golf 7 vor allem Schwächen an Federn und Dämpfern. Beim Golf 6 kommt Ölverlust hinzu. Insgesamt liegt der Anteil mängelfreier Fahrzeuge bei allen drei Generationen über dem Durchschnitt. Die Angaben gehören zum veröffentlichten TÜV-Vergleich von autobild.de.

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