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September 4, 2026
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Fährunglück vor Nordzypern: Zehn Tote geborgen, 18 Menschen vermisst

Fünf Tage nach dem Fährunglück vor Nordzypern sind zehn Leichen geborgen worden. Nach Angaben der nordzyprischen Regierung werden weiterhin 18 Menschen vermisst.

Das Wrack liegt in rund 550 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Es wird davon ausgegangen, dass sich dort noch weitere Leichen befinden. Seit Mittwoch sind zwei türkische Marineschiffe an der Unglücksstelle im Einsatz. Sie verfügen über Unterwasserdrohnen.

Die Fähre war am Sonntag kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia gekentert und gesunken. Sie war mit 267 Menschen an Bord auf dem Weg in die Türkei.

Die Ursache des Unglücks ist weiterhin unklar. Der Kapitän soll laut einem Medienbericht angegeben haben, starke Wellen hätten den Bug des Schiffes beschädigt. Er und acht weitere Menschen befinden sich wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft.

Die Angaben wurden am 4. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.

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