Die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist in der ersten Jahreshälfte um rund 20.000 auf etwa 3,5 Millionen gesunken. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.
Als Gründe für den Rückgang nennt die Bundesregierung Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen. Dadurch verringerte sich die Gesamtzahl der registrierten Flüchtlinge leicht.
Auch die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die in Deutschland Schutz beantragen, ist dem Bericht zufolge rückläufig. Weitere Angaben zur Entwicklung dieser Anträge enthält das vorliegende Material nicht.
Von den insgesamt in Deutschland lebenden Flüchtlingen haben nach Angaben der Bundesregierung etwa 12,5 Prozent einen unsicheren oder ungeklärten Aufenthaltsstatus. Für alle übrigen besteht demnach ein Aufenthaltsrecht oder ein anderer Schutzstatus.
Die Angaben wurden am 4. September 2026 im Programm Deutschlandfunk veröffentlicht. Die Meldung basiert auf der genannten Antwort der Bundesregierung und dem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.