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September 4, 2026
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BSW in Sachsen-Anhalt offen für Zusammenarbeit mit der AfD

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig erneut eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen. Im ZDF sagte sie, Politik müsse sich an Inhalten orientieren. Entscheidend sei eine gute Politik für das Land.

Wittig erklärte außerdem, eine Partei mit einem möglichen Stimmenanteil von 40 Prozent könne man nicht einfach ausschließen. Die AfD repräsentiere ein großes Wählerpotenzial.

Auf die Frage, ob sie die Einschätzung des Landesverfassungsschutzes teile, wonach die AfD gesichert rechtsextremistisch sei, antwortete Wittig zurückhaltend. Sie wisse nicht, ob dies auch ihre eigene Einschätzung sei.

Gleichzeitig kritisierte die BSW-Spitzenkandidatin die AfD inhaltlich. Die Partei habe für viele wichtige Probleme keine Lösungen. Das gelte aus ihrer Sicht allerdings ebenso für die CDU.

Der AfD-Spitzenkandidat Siegmund bekräftigte unterdessen, dass er nur dann als Ministerpräsident antreten wolle, wenn seine Partei die absolute Mehrheit erreiche und allein regieren könne. Nur unter dieser Voraussetzung könne die AfD nach der Wahl das umsetzen, was sie angekündigt habe, sagte er im ZDF.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird am Sonntag neu gewählt. Nach aktuellen Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU. Das BSW befindet sich demnach knapp unter der entscheidenden Fünf-Prozent-Hürde.

Die Angaben gehören zu einer am 4. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks verbreiteten Nachricht.

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