Nach einem Brandanschlag auf einen Rüstungskonzern in München hat ein Spezialeinsatzkommando (SEK) Stunden später eine Wohnung in Unterhaching gestürmt. Dabei wurde ein 55-jähriger Mann aus Bulgarien überwältigt.
Der Mann wird nach dem vorliegenden Bericht jedoch nicht als Tatverdächtiger geführt. Zuvor hatten Fahnder zwei weitere Bulgaren in einem weißen BMW festgenommen.
In der Nacht waren Brandsätze vor dem Münchner Rüstungskonzern geflogen. Im Anschluss an den Einsatz in Unterhaching blieb zunächst unklar, wem der Brandanschlag tatsächlich galt.
Ebenso war offen, ob die festgenommenen beziehungsweise überwältigten Männer mit der Tat in Verbindung stehen oder möglicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Weitere Einzelheiten zu den Ermittlungen und zum weiteren Vorgehen gegen die Beschuldigten lagen in dem Bericht nicht vor.