Nach einem Auftritt bei einer Veranstaltung der AfD ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Kabarettisten Uwe Steimle. Sein Verteidiger weist das Vorgehen der Ermittler scharf zurück.
Steimle soll bei dem AfD-Event in derben Worten über Friedrich Merz und Angela Merkel gesprochen haben. Welche Äußerungen den Ermittlungen konkret zugrunde liegen, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.
Wie der Kabarettist die Angelegenheit selbst bewertet, zeigt nach Angaben des SPIEGEL ein Schreiben seines Anwalts. Das Schreiben liegt dem Nachrichtenmagazin vor. Darin attackiert der Verteidiger die Ermittler und spricht sinngemäß von einem Vorgehen „mit Kanonen auf Spatzen“.
Steimle gilt als Kabarettist mit Nähe zur AfD. Bei der Veranstaltung war auch AfD-Chef Tino Chrupalla zu sehen. In einer Bildunterschrift wird zudem ein Satz Steimles wiedergegeben: „Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht“.
Weitere Einzelheiten zu den Ermittlungen, möglichen Vorwürfen oder dem Fortgang des Verfahrens enthält das vorliegende Material nicht.