Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann geht von einem politischen Hintergrund aus.
Herrmann sagte vor Journalisten in Nürnberg, die betroffenen Gebäude oder Baustellen seien unmittelbar Rüstungs- und Sicherheitsfirmen zuzurechnen. Der Vorfall zeige ein erhöhtes Risiko von Anschlägen auf Infrastruktur sowie auf Rüstungsunternehmen in Deutschland.
In der Nacht war ein Münchner Bürogebäude, in dem mehrere Hersteller von Rüstungsgütern ansässig sind, mit einem Brandsatz angegriffen worden. Eine Polizeistreife konnte das Feuer löschen.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden zwei bulgarische Staatsangehörige festgenommen. Weitere Angaben zu den Hintergründen des mutmaßlichen Anschlags enthält der vorliegende Bericht nicht.
Die Informationen wurden am 3. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.