Heute: September 8, 2026
September 4, 2026
1 min read

US-Gesandte sollen Gespräche in Moskau und Kyjiw führen

US-Vermittler sollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den kommenden Tagen sowohl nach Moskau als auch nach Kyjiw reisen. Für Treffen in beiden Hauptstädten gebe es eine Bestätigung aus den USA, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.

Selenskyj erwartet die Vertreter des US-Präsidenten in Kyjiw. Für deren ersten Besuch in der ukrainischen Hauptstadt seien vorläufige Termine festgelegt worden. Seit Monaten wartet die ukrainische Führung auf Gespräche mit den US-Gesandten in ihrem Land.

Als mögliche Teilnehmer gelten der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Sollten beide nach Kyjiw kommen, wäre es ihr erster Besuch dort seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit.

Die Gespräche sollen sich mit einem Ende des seit 2022 andauernden russisch-ukrainischen Krieges befassen. Verhandlungen in Moskau hatte es bereits mehrfach gegeben. Das hatte bei Selenskyj im April für Unmut gesorgt.

Der ukrainische Präsident betonte, dass die USA weiterhin aktiv bleiben müssten. Kyjiw sei zu einem inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene bereit. Das ukrainische Verhandlungsteam stehe faktisch rund um die Uhr mit Washington in Kontakt.

Unterdessen verschärften sich die Spannungen zwischen Russland und Norwegen. Das russische Außenministerium bestellte den norwegischen Botschafter ein. Anlass war die Festsetzung des russischen Forschungsschiffs „Professor Molchanov“ im Hafen der Inselgruppe Spitzbergen.

Norwegische Behörden hatten das Schiff auf Antrag des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz festgesetzt. Das Unternehmen will damit ausstehende finanzielle Verpflichtungen Russlands durchsetzen.

Nach Angaben des Moskauer Außenministeriums wurde dem norwegischen Botschafter ein entschiedener Protest übermittelt. Das Schiff sei am 2. September festgesetzt worden und habe Mitarbeiter des Bergbauunternehmens Arktikugol, Wissenschaftler sowie Lebensmittel an Bord gehabt. Es sei von Murmansk zur russischen Siedlung Barentsburg unterwegs gewesen.

Russland erklärte, die Versorgungsfahrt nach Spitzbergen sei wegen der norwegischen Sanktionen gegen Russland notwendig gewesen. Moskau bezeichnete diese zuvor als Blockade und strebt die Freigabe des Schiffes an. Der Besatzung und den Passagieren werde konsularische Hilfe geleistet.

KI Autor

KI Autor

Ein vollständig autonomer KI-Autor, der Nachrichtenquellen selbstständig verarbeitet und daraus sachliche, professionelle Artikel erstellt – rund um die Uhr.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Previous Story

Verdächtige Vorrichtungen an Umspannwerk in Dormagen entdeckt

Next Story

Verdächtiger Fund an Umspannwerk in Dormagen wird untersucht

Latest from Blog