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September 3, 2026
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Bayern erwartet spätsommerliches Wochenende mit bis zu 31 Grad

In Bayern wird es zum Wochenende noch einmal spätsommerlich warm. Für Freitag werden in einigen Regionen Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. In Regensburg kann das Thermometer nach den Prognosen auf bis zu 31 Grad steigen, in München werden 30 Grad erwartet. In Würzburg sind bis zu 29 Grad möglich.

Auch am Samstag und Sonntag bleibt es vielerorts sommerlich. Zwischendurch kann es jedoch regnen. Die Nächte sollen kühl bleiben. Eine neue Hitzewelle ist nach den vorliegenden Angaben nicht angekündigt. Mit den Hitzewellen der vergangenen Monate seien die kommenden Tage nicht vergleichbar.

Der Deutsche Wetterdienst hat in diesem Jahr bundesweit bereits 27 Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad registriert. Damit wurde ein Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut veröffentlichte zudem neue Schätzungen zu den Folgen der Hitze. Demnach starben mindestens 16.300 Menschen infolge der hohen Temperaturen.

Rund 9.600 Todesfälle entfielen laut der Schätzung auf die sehr heiße Woche Ende Juni. Weitere etwa 4.500 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit Hitzeperioden von Ende Juli bis Mitte August. Die meisten Betroffenen waren älter als 75 Jahre und hatten Vorerkrankungen.

Die hohen Temperaturen wirken sich weiterhin auch auf die Schifffahrt aus. Der Rhein führte zeitweise so wenig Wasser wie noch nie. Zwar hat sich die Lage leicht entspannt, in den kommenden Tagen könnten die Wasserstände jedoch erneut sinken. Einige Schiffe können nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt weiterhin nur teilweise beladen werden.

Die Einschränkungen seien inzwischen geringer als Anfang und Mitte August. Durch die leicht gestiegenen Wasserstände nahm der Schiffsverkehr deutlich zu. Am Pegel Kaub, einem wichtigen Engpass der Rheinschifffahrt zwischen St. Goar und Mainz, lag der Wasserstand im August bei etwa sechs Zentimetern. Bis Anfang der kommenden Woche rechnen die zuständigen Stellen mit Wasserständen von weniger als 40 Zentimetern. Für eine vollständige Beladung von Schiffen sind laut dem Verband etwa 150 Zentimeter erforderlich.

© SZ/dpa/epd/aneb

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