Stefan möchte nach der Geburt seines Kindes ein guter Vater sein und die Elternzeit mit seiner Partnerin teilen. Bei seinem Arbeitgeber stößt dieser Plan jedoch auf Widerstand. Aus der Ankündigung der Elternzeit entwickelt sich eine Eskalation.
Den Beginn des Konflikts verbindet Stefan mit einem Gespräch mit seinem damaligen Chef. Als er ihm mitteilte, dass er Vater werde, habe dieser lediglich gefragt: „Gratuliere, dann zwei Monate Elternzeit, oder?“ Die kurze Reaktion ist für Stefan rückblickend mit dem weiteren Verlauf verbunden.
In der Folge kommt es laut der vorliegenden Schilderung zu Stress und schwierigen Gesprächen. Stefan macht dabei deutlich, dass er die Elternzeit nicht freiwillig aufgeben will. In einer Nachricht an seinen Chef schreibt er: „Ich werde nicht freiwillig gehen.“
Der Fall zeigt den Konflikt zwischen Stefans Wunsch, sich die Betreuung des Kindes mit seiner Partnerin zu teilen, und der Haltung seines Arbeitgebers. Weitere Einzelheiten zum Verlauf der Auseinandersetzung liegen in dem vorliegenden Material nicht vor.