Vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland sehen vier von zehn Deutschen den Westen als finanziellen Zahlmeister für den Osten. Das geht aus dem SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor hervor.
Der Umfrage zufolge halten viele Befragte die Transfers in die neuen Bundesländer für zu hoch. Damit bleibt die finanzielle Unterstützung zwischen West und Ost ein politisches Thema.
Vor den Wahlen im Osten sind zudem Rufe nach einem Ende der Hilfe aus dem Westen laut geworden. Weitere Angaben zu den Ergebnissen der Umfrage liegen in dem vorliegenden Material nicht vor.
Die Finanzflüsse zwischen den alten und den neuen Bundesländern werden damit auch 36 Jahre nach der deutschen Einheit weiterhin kontrovers diskutiert.