Heute: September 8, 2026

Olise-Tor im DFB-Pokal sorgt für Kuriosität: In der Bundesliga hätte es nicht gezählt

Der FC Bayern hat sein Pokalspiel beim VfL Osnabrück mit 4:1 gewonnen. Für eine kuriose Szene sorgte dabei das 3:1 durch Michael Olise in der 73. Minute: Der Treffer wäre in der Bundesliga voraussichtlich nicht anerkannt worden.

Olise nahm den Ball an der Strafraumkante etwas glücklich mit. Dabei berührte das Spielgerät seinen Arm. Anschließend überlupfte der Franzose den herausstürmenden Osnabrücker Torwart Jonas Krumrey und brachte den Ball im Tor unter.

Nach den geltenden Handspiel-Regeln darf ein Treffer nicht zählen, wenn der Torschütze den Ball unmittelbar zuvor selbst mit der Hand oder dem Arm berührt hat. Das gilt unabhängig davon, ob die Berührung absichtlich erfolgte.

Im Spiel in Osnabrück blieb das Tor dennoch bestehen. In der ersten Runde des DFB-Pokals kommt noch kein Video-Schiedsrichter zum Einsatz. Der VAR wird erst ab der zweiten Runde eingesetzt.

Mit Video-Unterstützung wäre die Szene daher noch einmal überprüft worden. Wegen des vorherigen Kontakts mit Olises Arm hätte das Tor dann nicht gezählt. Im Bericht wird die entscheidende Regel entsprechend zusammengefasst: „unabhängig davon, ob dies absichtlich geschieht“.

Für den Ausgang der Partie war die Szene allerdings nicht entscheidend. Der FC Bayern setzte sich am Ende mit 4:1 gegen Osnabrück durch.

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