Wenn es Menschen schlecht geht, ist ein Chatbot schnell erreichbar, hört zu und wirkt verständnisvoll. Genau diese Eigenschaften können laut drei Experten jedoch problematisch werden.
Die Fachleute erklären, dass die scheinbare Einfühlsamkeit von ChatGPT zur Falle werden kann. Weil der Chatbot kaum widerspricht, besteht demnach das Risiko, dass Nutzer in ihren Ansichten bestätigt werden. Zudem könne eine emotionale Abhängigkeit entstehen.
ChatGPT ersetzt nach Einschätzung der Experten keinen Therapeuten. Die scheinbar persönliche Kommunikation mit einem KI-Chatbot birgt demnach Gefahren, wenn Nutzer das System als dauerhaften Ansprechpartner für psychische Belastungen betrachten.
Gleichzeitig kann künstliche Intelligenz während der Wartezeit auf einen Therapieplatz hilfreich sein. Die Experten zeigen auf, unter welchen Umständen ein Chatbot unterstützen kann und wo seine Grenzen liegen.
Der Beitrag beleuchtet damit sowohl die möglichen Risiken als auch die Chancen von KI bei psychischen Problemen. Grundlage sind die Einschätzungen der drei im Ausgangsbeitrag genannten Experten.