Eine ehemalige Assistentin von Jeffrey Epstein berichtet in einem Interview über ihre Rolle bei der Anwerbung neuer Opfer. Sie beschreibt dabei ein von ihr als „Menschenhandels-Pyramide“ bezeichnetes System sowie die Manipulation, die damit verbunden gewesen sei.
Die Frau erklärt, sie habe sich an den eigenen Missbrauch so sehr gewöhnt, dass sie die möglichen Folgen für neu hinzugekommene Frauen verdrängt habe. Zugleich spricht sie über Schuldgefühle und ihre frühere Haltung, Anweisungen zu befolgen.
„Ich war es gewohnt, zu gehorchen“, lautet eine zentrale Aussage des Gesprächs. Die ehemalige Assistentin schildert darin, wie sie ihre Tätigkeit wahrgenommen habe und welche Rolle sie bei der Rekrutierung weiterer Opfer spielte.
Das Interview führten Alexandra Berlin und Roman Höfner. Veröffentlicht wurde es am 2. September 2026.