EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat den vereitelten Sprengstoffanschlag auf dem Leipziger Flughafen als möglichen staatlich geförderten Terrorismus bezeichnet. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge vor einem Treffen der europäischen Außenministerinnen und Außenminister in Irland.
„Der versuchte Anschlag trage alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus“, sagte Kallas. Damit wählte sie deutlich schärfere Worte als der deutsche Außenminister Johann Wadephul.
Wadephul bezeichnete das missglückte Sprengstoffattentat erneut als „hybriden Angriff“. Die Bundesregierung macht Russland für den Vorfall verantwortlich.
In Brüssel gibt es laut dem Bericht die Hoffnung, dass Russland nun mit härteren Sanktionen belegt wird. Weitere Einzelheiten zu dem Anschlag werden in dem vorliegenden Material nicht genannt.