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September 1, 2026
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Ost-Jerusalem: Christliche Schulen streiken wegen fehlender Einreisegenehmigungen

An zahlreichen christlichen Schulen in Ost-Jerusalem ist der Unterricht zum Beginn des neuen Schuljahres ausgefallen. Grund dafür sind fehlende israelische Einreisegenehmigungen für palästinensische Lehrkräfte und weitere Beschäftigte. Die Schulen traten auf unbestimmte Zeit in den Streik.

In Israel begann das neue Schuljahr am 1. September. Betroffen sind palästinensische Mitarbeiter aus den besetzten Gebieten, denen nach Angaben aus Ost-Jerusalem die erforderlichen Genehmigungen fehlen. Deshalb konnten viele christliche Schülerinnen und Schüler ihren Unterricht nicht wie geplant aufnehmen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde forderte internationale Unterstützung an. Sie verwies auf die Auswirkungen der Maßnahmen israelischer Behörden auf den Schulbetrieb in Ost-Jerusalem.

Nach einer Mitteilung gefährdeten die Maßnahmen den Fortbestand des Unterrichts für mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler. Kritisiert wurde außerdem, dass palästinensischen Schulen der israelische Lehrplan aufgezwungen werden solle.

Für die ersten Klassen an Grund- und weiterführenden Schulen wurde der israelische Lehrplan eingeführt. Davon sind rund 45.000 Kinder und Jugendliche betroffen.

Die Meldung gehört zu den am 1. September 2026 im Deutschlandfunk verbreiteten Nachrichten.

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