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September 1, 2026
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190 Kälber in überladenem Transporter: Polizei leitet Verfahren gegen Fahrer ein

Die Polizei in Oberbayern hat einen überladenen Tiertransporter mit 190 Kälbern aus dem Verkehr gezogen. Nach Angaben der Polizei waren die Jungtiere so eng untergebracht, dass einige mit dem Rücken an die Decke der Ladefläche stießen.

Gegen den 49 Jahre alten Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen das deutsche Transportunternehmen läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Dem Unternehmen könnten Geldbußen von insgesamt bis zu 50.000 Euro drohen.

Die Kälber wurden nach der Kontrolle zum Abfahrtsort zurückgebracht. Die Polizei stellte bei dem Transport nach eigenen Angaben weitere Verstöße fest.

So soll der Fahrer eine fremde Fahrerkarte benutzt haben. Damit habe er seine tatsächlichen Lenk- und Ruhezeiten verschleiern wollen. Außerdem sei er mit dem 40 Tonnen schweren Gespann mehrfach schneller als erlaubt gefahren.

Darüber hinaus habe der Fahrer tierschutzrechtliche Aufzeichnungspflichten missachtet. Das Fahrzeug sei zudem nicht für Tiertransporte zugelassen gewesen.

Die Angaben stammen von der Polizei und wurden von der Deutschen Presse-Agentur verbreitet.

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