Der Krieg zwischen Iran und den USA wirkt sich auf den weltweiten Energiemarkt aus. Während die Ölpreise steigen und Schiffe im Persischen Golf auf die Durchfahrt durch die Straße von Hormus warten, wächst zugleich die Bedeutung der Solarenergie. Ein Podcast untersucht die Entwicklungen und die energiepolitische Rolle von US-Präsident Donald Trump.
Bis zu 400 Schiffe stecken nach den vorliegenden Angaben im Persischen Golf fest. Viele warten darauf, ob und wann sie die wichtige Schifffahrtsroute wieder sicher passieren können. Trump erklärt wiederholt, die USA könnten die Straße von Hormus sichern.
Anfang der Woche geriet dort jedoch ein Supertanker in Brand. Die iranischen Revolutionswächter erklärten, das Schiff sei auf Seeminen gelaufen. Die USA wiesen diese Darstellung zurück. Der Ausgang des Irankriegs ist weiterhin offen.
Parallel dazu investieren zahlreiche Länder massiv in Solarenergie. Alle Solaranlagen zusammen erzeugten 2025 dem Beitrag zufolge so viel Strom wie etwa 350 Atomreaktoren. Für 2026 wird erwartet, dass Solarmodule erstmals innerhalb eines Jahres mehr Elektrizität produzieren als sämtliche Kernkraftwerke weltweit.
Im Mittelpunkt der Podcast-Folge stehen die Folgen der Lage an der Straße von Hormus für den globalen Energiemarkt. Außerdem geht es um die Frage, weshalb Trump den erneuerbaren Energien ablehnend gegenübersteht und warum der Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz ein neues großes Problem für den US-Präsidenten darstellen könnte.
Über diese Themen spricht Moderator Juan Moreno mit Claus Hecking, dem US-Korrespondenten des SPIEGEL und Energieexperten. Die Folge gehört zum Podcast „Acht Milliarden“ beziehungsweise zur Reihe „Trumps Amerika“.
Das Audio war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht verfügbar. Der Podcast kann laut Beitrag kostenlos über verschiedene Podcast-Apps abonniert werden. Genannt werden unter anderem Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Castbox, Overcast und Deezer.