Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ erhoben. Den Jugendlichen wird die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.
Im Mittelpunkt der Anklage steht nach Angaben der Behörde ein versuchter Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim Anfang 2025. Das Thüringer Oberlandesgericht muss nun entscheiden, ob es zu einem Prozess kommt.
Nach den Ermittlungen wollte die Gruppe mit Gewalt gegen politische Gegner und Migranten einen Zusammenbruch des demokratischen Systems in Deutschland herbeiführen.
Erst vor einigen Wochen waren in Hamburg sieben Mitglieder und ein Unterstützer der „Letzten Verteidigungswelle“ zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Strafen lagen zwischen eineinhalb und fünf Jahren.
Die Bundesanwaltschaft teilte die neuen Anklagevorwürfe in Karlsruhe mit. Die Nachricht wurde am 1. September 2026 im Programm Deutschlandfunk verbreitet.