China und Russland haben bei einem Treffen in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek ihre enge Zusammenarbeit hervorgehoben. Der chinesische Präsident Xi und Russlands Präsident Wladimir Putin kamen am Rande einer Konferenz der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit zusammen.
Putin erklärte nach Angaben des Deutschlandfunks, die Kooperation zwischen beiden Ländern entwickle sich wirtschaftlich und in anderen Bereichen erfolgreich. Zugleich sprach er von einer „derzeit komplexen geopolitischen Lage“.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte demnach, der russische Krieg gegen die Ukraine habe bei dem Gespräch zwischen Xi und Putin kaum eine Rolle gespielt. Weitere Einzelheiten zu dem Treffen wurden in dem Bericht nicht genannt.
Am Rande der Konferenz sprach Indiens Premierminister Narendra Modi mit Putin über den Krieg. Modi forderte ein Ende des Konflikts gegen die Ukraine. Indien unterstütze alle Friedensbemühungen, sagte der Premierminister in Bischkek. Der Weg zu einem Ende des Krieges müsse eingeschlagen werden.
Putin entgegnete laut dem Bericht, Russland befinde sich auf diesem Weg. Angaben dazu, ob bei dem Gespräch konkrete Schritte oder Vorschläge vereinbart wurden, enthält der Bericht nicht.
In Bischkek kommen die Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit zusammen. Die Teilnehmer begehen das 25-jährige Bestehen des Bündnisses.
Der Organisation gehören China, Belarus, Indien, der Iran, Pakistan, Russland sowie vier zentralasiatische Staaten an. Die Informationen stammen aus einer am 1. September 2026 im Programm Deutschlandfunk ausgestrahlten Nachricht.