Mohamed Amoura verlässt den VfL Wolfsburg vorerst und wechselt auf Leihbasis zum französischen Erstligisten OGC Nizza. Der Klub soll sich zudem eine Kaufklausel für den algerischen Nationalspieler gesichert haben.
Amoura besitzt in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2029. Dieser gilt laut dem vorliegenden Bericht auch für den Fall eines Abstiegs in die 2. Bundesliga. Eine dauerhafte Lösung kam offenbar zunächst nicht zustande, weil kein Interessent bereit gewesen sein soll, den Marktwert des Angreifers von rund 20 Millionen Euro zu zahlen.
Der 26-Jährige war im Sommer 2024 von Union Saint-Gilloise zum VfL gewechselt. Die Ablösesumme lag insgesamt bei rund 17 Millionen Euro. In 67 Einsätzen für Wolfsburg erzielte Amoura 18 Treffer und war an insgesamt 34 Toren beteiligt.
Sportlich konnte der Stürmer seine Qualitäten jedoch nach Angaben des Berichts nur phasenweise zeigen. In der vergangenen Saison kam er in 33 Pflichtspielen auf acht Tore. Zuletzt fehlte Amoura wegen Oberschenkelproblemen und war demnach noch nicht wieder vollständig belastbar.
Sein Abschied wurde zudem von mehreren Vorfällen begleitet. Ende April 2025 soll Amoura im Training eine Auseinandersetzung mit körperlicher Gewalt ausgelöst haben. Für das Spiel gegen Köln, das Wolfsburg mit 0:1 verlor, wurde er am 20. Spieltag der vergangenen Saison suspendiert. Hintergrund soll der Vorwurf gewesen sein, eine Verletzung vorgetäuscht zu haben, nachdem er nicht für die Startelf berücksichtigt worden war.
Auch ein umstrittener Torjubel beim Afrika-Cup wird in dem Bericht als weiterer Teil der Vorgeschichte genannt. Genauere Angaben zu dem Vorfall enthält das vorliegende Material nicht.
Mit dem Wechsel nach Nizza endet das Kapitel Amoura beim VfL Wolfsburg damit zunächst. In der Offensive setzt der Klub nun unter anderem auf Fabian Reese und Robert Glatzel. Beide sollen dabei helfen, das Ziel der Rückkehr in die Bundesliga zu erreichen.
Die Angaben zu Amouras Transfer, Vertragslaufzeit, Bilanz und den genannten Vorfällen stammen aus dem vorliegenden Bericht.