In Nepal wird das Ausmaß der Zerstörung durch die Sturzflut zunehmend sichtbar. Aus Tibet liegen dagegen deutlich weniger Informationen über die Folgen der Katastrophe vor.
Auf der tibetischen Seite berichten chinesische Staatsmedien vor allem über die laufenden Rettungsmaßnahmen.
Die Berichterstattung konzentriert sich damit auf die Einsätze der Helfer. Angaben von Menschen, die von der Sturzflut betroffen sind, finden sich hingegen kaum.
In den streng kontrollierten chinesischen Medien kommen Betroffene nur selten zu Wort. Dadurch bleiben ihre persönlichen Erfahrungen und die unmittelbaren Folgen der Flut in Tibet weitgehend unbekannt.
Während sich in Nepal das Ausmaß der Zerstörung entfaltet, prägen auf tibetischer Seite vor allem staatliche Berichte über die Rettungsmaßnahmen das verfügbare Bild. Diese Einschätzung gehört zum vorliegenden Bericht.