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September 7, 2026
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Kirchen und jüdische Verbände warnen vor Folgen des AfD-Erfolgs in Sachsen-Anhalt

Der Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt hat bei Kirchenvertretern und Repräsentanten jüdischer Organisationen Besorgnis und Entsetzen ausgelöst. Sie warnten vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft und möglichen Folgen für Demokratie und Bildungspolitik.

Der katholische Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, warnte vor einer Zunahme von Vorurteilen und Abgrenzungen. Der evangelische Bischof der mitteldeutschen Landeskirche, Kramer, sprach im ARD-Fernsehen von einer Spaltung des Landes.

Auch Charlotte Knobloch, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, äußerte sich alarmiert. Sie bezeichnete das Wahlergebnis als Zeichen dafür, dass die Statik der Demokratie nicht mehr funktioniere. Das mache ihr Angst, sagte Knobloch.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigte sich schockiert. Präsident Josef Schuster sagte der Zeitung „Die Welt“, er sei „persönlich entsetzt“. Zugleich warnte er vor weitreichenden Folgen, sollte die AfD die Landesregierung in Sachsen-Anhalt übernehmen.

Als mögliches Beispiel nannte Schuster eine „radikal veränderte Bildungspolitik“ zulasten vieler Kinder und Jugendlicher. Weitere Einzelheiten zu den Reaktionen oder zum Wahlergebnis enthält das vorliegende Material nicht.

Die Nachricht wurde am 7. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.

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