Filippo Mane hat Borussia Dortmund beim 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim vorzeitig verlassen. Der Innenverteidiger setzte sich nach rund einer halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung im eigenen Strafraum auf den Rasen und wurde in der 32. Minute ausgewechselt.
Anschließend verließ der 21-Jährige den Platz mit einem dick bandagierten Oberschenkel. Nach einer ersten Einschätzung wird eine erneute Muskelverletzung vermutet. Eine Untersuchung soll die Diagnose überprüfen.
„Er sagte mir, dass er von einer Muskelverletzung ausgeht. Das werden wir morgen in der Untersuchung natürlich überprüfen. Es ist extrem ärgerlich“, sagte BVB-Trainer Niko Kovač nach der Partie.
Für Mane wäre die Verletzung ein weiterer Rückschlag. Der Italiener hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach wegen Muskel-, Waden- und Oberschenkelproblemen gefehlt. Im Februar dieses Jahres wurde er im Bundesligaspiel gegen Heidenheim wegen Beschwerden am hinteren Oberschenkel erneut zurückgeworfen.
In der Vorbereitung hatte Mane zuletzt jedoch einen positiven Eindruck hinterlassen. Er gehörte zu den Spielern, die sich in der Hierarchie der Dortmunder Abwehr nach vorne gearbeitet hatten. Nach dem 3:2-Testspielsieg gegen Arsenal hob Kovač besonders die „Wucht“ und „Power“ des Verteidigers hervor.
Auch vor dem Supercup hatte der Trainer betont, dass Mane die komplette Vorbereitung ohne gesundheitlichen Rückschlag absolviert habe. Nun muss Dortmund erneut prüfen, warum der Spieler immer wieder von Muskelproblemen betroffen ist.
„Der Junge macht einen richtig guten Job, arbeitet fleißig und ist ein echter Musterprofi. Aber der Körper spielt bei ihm immer wieder verrückt“, sagte Kovač. Die bisherigen Maßnahmen hätten die Probleme zwar „schon ein bisschen reduzieren“ können, seien aber „immer noch nicht optimal“. Die genaue Ursache soll nun weiter untersucht werden.