Der FC Bayern München führt Gespräche mit Klubs aus Saudi-Arabien über einen möglichen kurzfristigen Abschied von Sacha Boey. Das Transferfenster der Saudi Pro League ist noch bis Sonntag geöffnet.
Der Rechtsverteidiger war zunächst als möglicher Abgang eingeplant. Ein Wechsel zum FC Everton kam am Deadline Day am Dienstag jedoch nicht zustande. Nun gibt es nach Informationen der BILD neue Bewegung in der Personalie.
Boey steht beim deutschen Rekordmeister noch bis 2028 unter Vertrag. Nach Angaben der BILD wäre der 25-Jährige grundsätzlich bereit, nach Saudi-Arabien zu wechseln. Ob es noch zu einer Einigung kommt, ist offen.
Die Situation gilt als kompliziert. Boey hat seinen Berater erneut gewechselt. Anfang 2026 hatte er sich zunächst der Agentur von Moussa Sissoko angeschlossen. Inzwischen lässt sich der Spieler von Familienangehörigen beraten.
Am Freitag wurde Boey beim Geheimtraining des FC Bayern gesehen. Dabei trug er wie die übrigen Spieler das Heimtrikot und das vollständige Spiel-Outfit. Der Verein nahm an diesem Tag das Mannschaftsfoto für die Saison 2026/27 auf – Boey war darauf zu sehen.
Das steht im Gegensatz zu einem Termin eine Woche zuvor. Beim Lederhosen-Shooting für den Sponsor Paulaner war der Verteidiger nicht auf dem Team-Bild vertreten.
Sportdirektor Christoph Freund hatte vor dem Spiel auf Schalke noch einen Verbleib Boeys angedeutet. Er sagte: „Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich jetzt höher, dass er hier bleibt.“ Durch die Gespräche mit saudischen Klubs könnte sich die Situation nun erneut verändern.