Mehrere Sabotageakte an Umspannwerken haben nach Einschätzung eines Kommentars die Verwundbarkeit der deutschen Energieversorgung offengelegt. Betroffen war unter anderem die Stromversorgung im Umfeld der Braunkohlekraftwerke von RWE bei Köln.
Am Dienstagabend mussten dort zwei Anlagen vom Netz genommen werden. Auslöser war mutmaßliche Sabotage in einem rund zehn Kilometer entfernten Umspannwerk. Über Nacht fielen dadurch Kapazitäten von 4,2 Gigawatt aus. Diese Leistung reicht laut dem Beitrag aus, um zehn Millionen Haushalte zu versorgen.
Bereits am Dienstagmorgen hatte es einen ähnlichen Anschlag in Brandenburg gegeben. Außerdem waren im Januar Teile Berlins nach einem Anschlag auf Leitungen ohne Strom geblieben. Als mutmaßliche Täter wurden damals Personen aus dem linksextremen Spektrum genannt.
Die Vorfälle machen deutlich, dass die Energieversorgung nicht nur durch ihre sichtbaren Anlagen geschützt werden muss. Höhere Zäune und eine bessere Videoüberwachung allein reichen nach der im Beitrag vertretenen Einschätzung nicht aus. Gefordert wird vielmehr, das deutsche Stromnetz umfassender auf mögliche Angriffe und Sabotage vorzubereiten.
Die Braunkohlekraftwerke bei Köln gehören zu den großen Anlagen ihrer Art. Ihre Kühltürme sind weithin sichtbar, während die Kraftwerke kontinuierlich Strom produzieren. Wie stark einzelne Angriffe die Versorgung tatsächlich beeinträchtigen können, zeigte sich nach Darstellung des Kommentars am Ausfall der beiden Anlagen.
Der Text ist ein Kommentar von Björn Finke aus Düsseldorf und wurde am 2. September 2026 veröffentlicht. Die Angaben zu den Sabotageakten und den Ausfällen stammen aus dem vorliegenden Ausgangsmaterial.