In einer Netflix-Dokumentation werden die Gesichter minderjähriger Opfer mithilfe künstlicher Intelligenz ersetzt.
Der Einsatz der Technologie betrifft damit die Darstellung von Menschen, die zum Zeitpunkt der gezeigten Ereignisse noch nicht volljährig waren.
Die Dokumentation steht vor der Frage, wie sich der Anspruch auf Wahrhaftigkeit mit den neuen technischen Möglichkeiten vereinbaren lässt.
Im Mittelpunkt steht somit das Spannungsfeld zwischen einer realitätsgetreuen Darstellung und der digitalen Veränderung von Gesichtern.
Welche Auswirkungen diese Bearbeitung auf den Wahrheitsanspruch dokumentarischer Filme hat, wird in dem Beitrag thematisiert.