Unter ihrem neuen Parteichef gewinnt die FDP wieder öffentliche Aufmerksamkeit. Für den Einzug über die Fünf-Prozent-Hürde reicht das allein jedoch nicht aus.
Die neue Führung sorgt damit für mehr Beachtung der Liberalen. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die von Wolfgang Kubicki gesetzten Akzente.
Die zusätzliche Aufmerksamkeit wird als positiver Effekt für die Partei bewertet. Sie gilt jedoch nicht als ausreichende Grundlage, um den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde sicher zu schaffen.
Damit steht die FDP vor der Aufgabe, über einzelne öffentlichkeitswirksame Momente hinaus Wirkung zu erzielen. Welche weiteren Schritte dafür nötig sind, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.
Fest steht nach der Einschätzung: Kubickis Knalleffekte allein werden die FDP nicht retten. Die Partei braucht für den Erfolg mehr als die derzeit gewonnene Aufmerksamkeit.