Irans neuer Oberster Führer hat erstmals eine Botschaft im Staatsfernsehen verkünden lassen. Er drohte den USA und Israel. Außerdem werde Iran die wichtige Straße von Hormus weiter blockieren.
Steigende Ölpreise wegen des Iran-Kriegs nützen Russlands angeschlagener Wirtschaft. Kremlchef Putin inszeniert sich als Retter in Energiefragen. Verfängt sein Kalkül? Von Björn Blaschke.
US-Präsident Trump hatte zuletzt schon angedeutet, wegen der gestiegenen Energiepreise Sanktionen lockern zu wollen. Nun erlaubt Washington 30 Tage lang den Kauf von russischem Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet.
Seit Ausbruch des Krieges sind laut UN bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb Irans geflüchtet. In Deutschland wächst die Sorge vor grenzüberschreitenden Fluchtbewegungen - vor allem wegen möglicher Sicherheitsrisiken.
In der ersten Rede seit seiner Wahl zum obersten Religionsführer Irans hat Modschtaba Chamenei Vergeltung für die Opfer des Krieges gefordert. Die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus will er weiter
Unabhängig berichten - das sei in Iran eine Gratwanderung, schildern Journalisten dem ARD-Korrespondenten Uwe Lueb. Zu groß seien Kontrolle und Unterdrückung. Damit schade sich das Regime in Kriegszeiten sogar selbst.
Das israelische Militär hat am Abend eine neue Angriffswelle auf Libanons Hauptstadt Beirut gestartet. Der neue iranische Machthaber, Modschtaba Chamenei, fordert Rache für die Kriegstoten in Iran.
Die Schifffahrt in der Straße von Hormus ist zum Erliegen gekommen, mit gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft. Experte Brake warnt vor großen Risiken durch Minen - und erklärt, wie eine Durchfahrt dennoch