Nach einer Cyberattacke auf die Berliner Verwaltung stehen rund 1,2 Millionen teilweise äußerst sensible Daten im Darknet. Das geht aus dem vorliegenden Bericht hervor, der das Ausmaß des Datenleaks anhand verschiedener Dateitypen aufschlüsselt.
Demnach wurden unter anderem 341.800 PDF-Dateien, 156.496 E-Mails und 123.198 Bilder veröffentlicht. Die Datenflut betrifft damit unterschiedliche Bereiche der Berliner Verwaltung und umfasst offenbar zahlreiche Dokumente und Kommunikationsinhalte.
Zu den betroffenen Unterlagen gehören nach den Angaben des Berichts auch mehr als 3000 Dateien zur kritischen Infrastruktur. Welche konkreten Einrichtungen oder Dokumente darunter fallen, wird im verfügbaren Material nicht näher erläutert.
Das gesamte Ausmaß des Vorfalls dürfte die Berliner Behörden noch über längere Zeit beschäftigen. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Daten, dem Ablauf der Cyberattacke oder den Verantwortlichen sind in dem vorliegenden Material nicht enthalten.