Elf Tage nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der bestätigten Todesfälle auf fast 1.400 gestiegen. Nahezu alle Opfer wurden auf der nepalesischen Seite registriert.
Gleichzeitig werden weiterhin mehr als 4.500 Menschen vermisst. Die Suche nach Überlebenden und weiteren Opfern dauert an. Erst am Vortag hatten Rettungskräfte zwei Menschen lebend gefunden. Mit jedem weiteren Tag sinkt jedoch die Chance, noch Überlebende unter den Trümmern zu entdecken.
Die Wassermassen und mitgerissenen Geröllmassen erfassten zahlreiche Wasserkraftwerke. Unter den Vermissten befinden sich Hunderte Beschäftigte. Viele von ihnen werden in Stollen und Schächten der Anlagen vermutet.
Die Bergungsarbeiten dauern an. Die Angaben stammen aus einer am 7. September 2026 ausgestrahlten Meldung des Deutschlandfunks.