Die Thüringer Abgeordnete Katja Wolf will das Bündnis Sahra Wagenknecht verlassen. Damit ist der Bruch mit der BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht endgültig vollzogen.
Wolf und Wagenknecht hatten von Beginn an unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Politik funktionieren soll. Nach Einschätzung des Kommentators Tim Frehler bestand die politische und persönliche Distanz zwischen beiden bereits seit längerer Zeit.
Mit dem angekündigten Parteiaustritt verliert das Bündnis Sahra Wagenknecht eine weitere wichtige Figur. Für die Partei bedeutet Wolfs Schritt dem Kommentar zufolge eine weitere Entwicklung in Richtung politischer Bedeutungslosigkeit.
Trotz der politischen Folgen wird die Trennung als nachvollziehbar und für beide Seiten richtig bewertet. Die Freundschaft zwischen Wolf und Wagenknecht, sofern sie überhaupt bestanden habe, sei bereits lange beendet gewesen.
Der Austritt markiert damit nicht nur eine Veränderung innerhalb des BSW, sondern auch den Abschluss eines schon länger bestehenden Konflikts zwischen der Thüringer Abgeordneten und der Parteigründerin.