Heute: September 8, 2026

Iranischer Fahrradkurier in München träumt von einer Ausbildung

Hamed Zarebidak lebt in München und arbeitet als Fahrradkurier, um seine Miete zu bezahlen. Eigentlich verfolgt der 26-Jährige jedoch ein anderes Ziel: Er möchte eine Ausbildung bei einem deutschen Konzern beginnen.

Derzeit liefert Zarebidak Essen aus. Sein Zuhause ist ein sehr kleines Zimmer in einer Wohngemeinschaft in der Leonrodstraße. Für den Raum zahlt er 600 Euro im Monat.

Das Zimmer bietet kaum Platz. Zwischen Bett und Regal steht sein Koffer, daneben befinden sich ein schmaler Schreibtisch und ein Laptop. Das Fenster klemmt. Wenn es sich öffnen lässt, dringt der Verkehrslärm vom Leonrodplatz in den Raum.

Trotz der beengten Wohnsituation sagt Zarebidak: „Ich liebe mein Leben hier in München.“ Der Satz gehört zu seiner persönlichen Sicht auf das Leben in der Stadt.

Sein Alltag ist von der Arbeit auf dem Fahrrad und der Suche nach einer beruflichen Perspektive geprägt. Der Wunsch nach einer Ausbildung bei einem deutschen Konzern steht dabei seinem derzeitigen Job als Essenslieferant gegenüber.

Zarebidak wird als jemand beschrieben, der hofft und zweifelt, aber weiterkämpft. Mehr Angaben zu seinem Weg nach München oder zu den Gründen, warum er bislang keine Ausbildung begonnen hat, enthält der vorliegende Bericht nicht.

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