Der Wechsel von El Chadaille Bitshiabu von RB Leipzig zu Galatasaray Istanbul hat sich wegen eines Unfalls auf der A9 verzögert. Der Innenverteidiger war auf dem Weg von Leipzig nach Berlin, als die Autobahn bei Dessau am Dienstagabend gesperrt wurde.
Nach Angaben des Berichts kollidierte dort um 18.53 Uhr ein Lastwagen mit einem BMW und prallte anschließend gegen eine Leitplanke. Bitshiabu befand sich offenbar in der dadurch entstandenen Vollsperrung und konnte deshalb nicht rechtzeitig nach Berlin weiterreisen.
Von dort aus sollte der 19-Jährige eigentlich mit einem Privatflugzeug nach Istanbul fliegen. Nach türkischen Medienberichten stand die Maschine bereits bereit. Stattdessen musste Bitshiabu die Weiterreise verschieben und brach erst am Mittwochvormittag von Hannover aus in Richtung Türkei auf.
Am Mittwochmorgen landete der Franzose schließlich in Istanbul. Dort wurde er von wartenden Galatasaray-Fans empfangen. Auf Bildern ist zu sehen, wie Bitshiabu aus einem Privatjet steigt, einen Schal des türkischen Klubs präsentiert und erste Interviews gibt.
„Wir haben eine sehr lange und beschwerliche Reise hinter uns, aber Gott sei Dank sind wir in Istanbul angekommen“, sagte Bitshiabu laut dem Bericht. Er sei sehr glücklich, nun dort zu sein, und freue sich darauf, die Fans und seine neue Familie kennenzulernen. Die Atmosphäre bei Galatasaray gehöre zu den besten in Europa, habe er zudem erklärt.
Bitshiabu soll RB Leipzig zunächst für ein Jahr auf Leihbasis verlassen. Die Vereinbarung beinhaltet dem Bericht zufolge eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro. Nach dem Medizincheck sollte der Transfer noch am Mittwoch offiziell bestätigt werden.
Während das Transferfenster in Deutschland bereits geschlossen ist, konnten türkische Klubs noch bis Freitag um 23.59 Uhr Transfers tätigen. Leipzig arbeitet zudem an weiteren Abgängen.
Der Wechsel von Suleman Sani zu Al-Qadsiah soll ebenfalls noch abgeschlossen werden. Der Flügelspieler, der erst im Winter nach Leipzig gekommen war, könnte für bis zu acht Millionen Euro zum Klub aus Saudi-Arabien wechseln. Ein Transfer von Arthur Vermeeren ist dagegen vorerst gescheitert. RB Leipzig sucht laut dem Bericht weiterhin nach einer Lösung in Ländern mit geöffnetem Transferfenster, darunter Österreich, die Türkei, die Schweiz und Saudi-Arabien.