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September 2, 2026
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Inflationssorgen belasten Börsen: DAX gibt weiter nach

Der DAX steht weiter unter Druck. Bis zum Vormittag verlor der deutsche Leitindex 0,4 Prozent und fiel auf 25.873 Punkte. Damit verlangsamte sich die Talfahrt zum Handelsstart zwar deutlich, der Index blieb jedoch im Minus.

Belastet werden die internationalen Börsen durch neue Inflationssorgen. Auslöser ist die jüngste Eskalation im Iran-Krieg. Neue gegenseitige Angriffe im Persischen Golf trieben die Ölpreise weiter nach oben und verstärkten an den Märkten die Sorge vor einer erneuten Inflationswelle.

Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stieg über Nacht auf fast 96 Dollar je Barrel. Das war der höchste Stand seit Mitte Juni. Zuletzt lag die Notierung wieder unter 95 Dollar.

Die Entwicklung am Ölmarkt setzte auch die asiatischen Börsen unter Druck. Der südkoreanische Kospi-Index brach um vier Prozent ein. Der japanische Nikkei verlor 2,8 Prozent.

Der DAX liegt inzwischen gut zweieinhalb Prozent unter seinem Rekordhoch von 26.618 Punkten. Bereits vorgestern hatte der Leitindex 1,2 Prozent eingebüßt, am Vortag ging es um 1,1 Prozent auf 25.970 Punkte nach unten.

Auch an den US-Börsen hatten die Kurse erneut nachgegeben. Der Dow Jones verlor 0,8 Prozent, die Technologiewerte an der Nasdaq büßten 1,0 Prozent ein. Gleichzeitig beschleunigten sich die Verluste am Anleihemarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,81 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit fast drei Jahren.

Am deutschen Anleihemarkt kletterte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen am Morgen auf ein neues 15-Jahres-Hoch von 3,38 Prozent. Hohe Renditen können die Aktienmärkte zusätzlich belasten, weil Anleihen dadurch als Anlagealternative attraktiver werden.

Unter den DAX-Werten gehörte die Aktie von Volkswagen am Morgen zu den größten Verlierern. Der Autobauer muss den EuroStoxx 50 am 21. September verlassen. Das hatte der Indexanbieter ISS Stoxx am Vorabend bekannt gegeben. Der Volkswagen-Kurs ist seit Jahresbeginn um mehr als ein Viertel gefallen, auf Sicht von fünf Jahren liegt das Minus bei fast zwei Dritteln.

Der Marktbericht gehört zum Wirtschaftsbericht vom 2. September 2026.

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