In Magdeburg wird Kaiser Otto I., genannt Otto der Große, zum zweiten Mal beigesetzt. Die Wiederbeisetzung findet 1053 Jahre nach seinem Tod statt.
Der Festakt fällt fünf Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Dadurch erhält die Zeremonie neben ihrer historischen Bedeutung auch eine politische Dimension.
Im Mittelpunkt steht ein neuer Sarg aus Titan, der in den Sarkophag gehoben wird. Auf dem Sarg steht die Inschrift: „Hier ruht Otto“.
Der vorliegende Bericht stellt zugleich die Frage, wer den mittelalterlichen Kaiser heute deuten darf. Damit wird die Wiederbeisetzung nicht nur als Gedenkveranstaltung, sondern auch als politische Bühne beschrieben.
Die Angaben stammen aus dem vorliegenden Bericht über die Wiederbeisetzung Ottos des Großen in Magdeburg.