Heute: September 8, 2026

Lok Leipzig sucht nach Naumanns Kreuzbandriss einen weiteren Torwart

Der FC Lok Leipzig muss monatelang auf Stammtorwart Andreas Naumann verzichten. Der 33-Jährige hat sich im Training das Kreuzband gerissen und soll operiert werden. Der Regionalligist will deshalb noch einen weiteren Keeper verpflichten.

Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth bestätigte, dass der Verein nach der Diagnose umgehend über die Torhüterplanung beraten habe. „Es gibt zwei Wege“, sagte Wachsmuth. Möglich sei entweder die Verpflichtung eines Spielers, der derzeit noch unter Vertrag steht, oder die Suche nach einem vertragslosen Torwart.

Für Spieler mit bestehendem Vertrag endet die Sommer-Transferperiode am 1. September um 20 Uhr. Vertragslose Torhüter könnten dagegen auch am folgenden Tag noch verpflichtet werden. Lok Leipzig prüft nach Angaben des Sport-Geschäftsführers beide Optionen.

Bislang steht Justin Duda als Ersatz für Naumann bereit. Der 23-Jährige war im Sommer von Eintracht Braunschweig nach Leipzig gewechselt und hütete zuletzt beim 1:2 gegen Aue das Tor. Außerdem gehört Felix Daffner zum Aufgebot. Der 19-Jährige kam von RB Leipzig und gilt als Talent.

Nach Einschätzung des Vereins reicht es jedoch nicht aus, die Saison ausschließlich mit Duda und Daffner zu bestreiten. Lok Leipzig hat in der Liga noch 27 Spiele vor sich. Zudem sieht der Klub das Risiko, bei einer weiteren Verletzung erneut ohne ausreichende Besetzung dazustehen.

Ob Duda zunächst dauerhaft die Rolle als Nummer eins übernimmt, ist noch offen. Torwarttrainer Tomislav Piplica bewertete dessen Auftritt gegen Aue positiv. Duda habe seine Aufgabe erfüllt und bei beiden Gegentoren nur wenige Möglichkeiten gehabt, einzugreifen.

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